Atemlos

Bei der Übung "Atemlos" geht es um die Verlängerung der Tauchstrecke des Apnoetauchers.
Es wird im Buddyteam getaucht. Es tauchen also ein "Taucher" und ein "Sicherungstaucher".
Für den Taucher werden die Anforderungen dadurch erhöht, dass er ohne Maske taucht und schrittweise am Anfang jedes Tauchgangs immer mehr Luft in einen Eimer ausatmet und erst dann eine Strecke von 25m taucht.

 

 

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Die Übung wird wie folgt aufgebaut und durchgeführt:

1. Ein Eimer (am besten ein 10 l Eimer vom Bau) wird - wie in der Übung "Bunte Bälle" beschrieben - an eine mit ca. 9 kg Blei gefüllte Stofftasche gebunden und am Anfang der tiefen Beckenseite versenkt. Der Eimer wird mit so wenig Luft gefüllt, dass er etwas Auftrieb bekommt.
2. Der Taucher legt seine Maske ab und verständigt sich mit seinem Sicherungstaucher. Er taucht steil ab zum Eimer, bläst ein Viertel seiner Luft in den Eimer und taucht die Strecke bis zum anderen Ende des Beckens. Dabei wird er vom Sicherungstaucher begleitet und bei bedarf geführt.
3. Die Taucher schwimmen langsam an der Wasseroberfläche zurück zum Startpunkt.
4. Die Rollen werden gewechselt. Die Aufgabenstellung bleibt gleich.
5. Im nächsten Durchgang wird die Hälfte der Luft in den Eimer geblasen. Dann 3/4 und dann alle Luft, bevor die Strecke getaucht wird. Spätestens jetzt sollte der Eimer an die Oberfläche steigen.
6. Die Abschlussübung ist das Tauchen einer möglichst langen Strecke mit Maske und Luft - natürlich nach den Regeln des VDST !

Bei der Abschlussübung schaffen es viele Taucher, ihren persönlichen Bestweiten zu übertreffen. Das mag daran liegen, dass der Taucher sich jetzt auf den Sicherungstaucher "blind" verlässt und der Kontrast zur Übung, jetzt mit Maske und mit Luft in der Lunge, für ein entspanntes und nahezu müheloses Streckentauchen sogt.

Die Leistung beim Streckentauchen wird eben doch meist im Kopf entschieden!




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